Die Bedeutung der lokalen Suche im Internet

Wer heute etwas sucht, der nutzt das Internet. Kaum noch jemand ruft die Auskunft an oder blättert in den Gelben Seiten, die man inzwischen auch immer weniger in Privathaushalten findet. Dennoch gibt ein Großteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen immer noch das meiste Geld für klassische Anzeigenwerbung aus; entweder in lokalen Tageszeitungen oder gedruckten Branchenbüchern. Und das, obwohl diese Medien deutliche Nachtteile gegenüber gezielt geschalteten Anzeigen in einem online Branchenbuch haben: Einträge in gedruckten Branchenverzeichnissen lassen sich nur jährlich ändern und – was wohl der gravierendste Nachteil ist – die Menschen schlagen kein Branchenbuch und keine Zeitung mehr auf, wenn sie etwas suchen, sondern sie suchen im Internet.

Inzwischen geht man davon aus, dass knapp die Hälfte aller Suchanfragen im Internet einen lokalen Bezug haben. Wer einen Friseur, ein nettes Restaurant oder nach einer neuen Partnerschaft sucht, der sucht im Internet – und zwar gezielt in einer Stadt. Hinzu kommt die stetige Zunahmen der Suchanfrage über Smartphones, die bereits jetzt auf dem besten Weg sind, das meistgenutzte Medium für die Online-Recherche zu sein. Dementsprechend boomt auch der Markt für lokale Apps, die es inzwischen wirklich für jede Thematik gibt. So lassen sich mit der App von Yelp Restaurants-, Kneipen- und Shopping-Empfehlungen jederzeit unterwegs abrufen; und das in jeder Stadt. Mit Gigalocal ist es möglich, private Dienstleistungen in der Nachbarschaft anzubieten und diverse Städte haben inzwischen eigene Apps mit Touristeninformationen (Echt Wiesbaden) auf den Markt gebracht.

Aber was bedeutet das für die Kundengewinnung kleiner und mittelständische Unternehmen? Wer im Internet nach lokalen Informationen sucht, der gibt einen Suchbegriff ein und den Ort (meist die Stadt): also z.B. „Friseur Frankfurt“. Das erste, was Google dann für gewöhnlich zeigt, sind Ergebnisse aus Google Places. Einen Eintrag kann jeder selbst erstellen, was definitiv die erste Maßnahme für kleine und mittelständische Unternehmen sein sollte. Auf der Seite eines Eintrags bei Google Places werden noch weitere Informationen angezeigt. Neben Kundenbewertungen, die man bitte nicht selbst erstellen sollte, werden oft auch Bilder von anderen Webseiten angezeigt. Dies wäre der zweite Schritt. Hier empfiehlt es sich, je nach eigener Branche zu überprüfen, welche Webseiten zuerst angezeigt werden. Handelt es sich dabei um Branchenbücher oder Empfehlungsseiten, so sollte man dort (in der Regel kostenlos) einen Eintrag erstellen.

Ganz gleich, wo man einen Eintrag erstellt, worauf man unbedingt achten sollte, ist, dass alle Einträge den gleichen Namen haben, also die Firmenbezeichnung die gleiche ist, die Kontaktdaten stimmen, die Beschreibung der diversen Einträge jedoch unterschiedlich ist, weil Google diese sonst als doppelten Inhalt bewerten könnte. Der Vorteil solcher Einträge ist, dass man sie jederzeit ändern kann. Dies sollte jedoch immer zeitnah geschehen. Neben Branchenbüchern und Empfehlungsseiten bietet es sich zudem evtl. an, seine Dienstleistung durch eine lokale Kleinanzeige an den Mann zu bringen. Wer es auch als kleines Unternehmen schafft, sein Angebot über gezielte Maßnahmen bei Google auf den vorderen Plätzen zu platzieren, der wird auch neue Kunden gewinnen. Alleine die Kombination „Friseur Frankfurt“ wird monatlich mehr als 18.000 Mal gesucht. Wenn der eigenen Eintrag bei Google auf Platz 1 angezeigt wird und lediglich 1% einen Termin ausmachen, hätte man 180 neue Kunden im Monat. Alleine dieses einfach Beispiel zeigt, wie wichtig die lokale Suche im Internet besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist.

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